Mikrosegmentierung stoppt die laterale Ausbreitung von Angriffen und Ransomware – mit voller Sichtbarkeit und Least-Privilege-Regeln bis auf Workload-Ebene.
Ein Angriff darf sich im Netzwerk nicht ausbreiten.
Klassische Perimeter-Sicherheit schützt nur die Außengrenze. Ist ein Angreifer einmal im Netzwerk, bewegt er sich in flachen Netzen oft ungehindert von System zu System – genau so verbreitet sich auch Ransomware. Mikrosegmentierung schließt diese Lücke und kontrolliert den Datenverkehr zwischen einzelnen Anwendungen und Workloads bis auf die feinste Ebene.
Aus einem durchlässigen Netz wird so eine Umgebung nach dem Zero-Trust-Prinzip: Erlaubt ist nur, was eine Anwendung wirklich benötigt. Ein einzelnes kompromittiertes System wird dadurch nicht zum unternehmensweiten Vorfall. KAEMI plant und betreibt Mikrosegmentierung technologieoffen – von der Sichtbarkeit über die Richtlinien bis zur durchgängigen Durchsetzung.
Bevor segmentiert wird, entsteht eine Echtzeit-Karte aller Kommunikationsbeziehungen zwischen Anwendungen, Servern und Workloads – über Rechenzentrum, Cloud und Endgeräte hinweg. Erst diese Transparenz macht Risiken und unnötig offene Verbindungen sichtbar.
Laterale Ausbreitung stoppen
Mikrosegmentierung unterbindet die seitliche Bewegung von Angreifern und Ransomware. Wird ein System kompromittiert, bleibt der Schaden auf dieses eine System begrenzt, statt sich im gesamten Netzwerk auszubreiten.
Host-basierte Durchsetzung ohne Netzumbau
Die Regeln werden direkt auf den Workloads durchgesetzt – über die bordeigene Firewall des Betriebssystems. Es braucht keine neuen Appliances und keine Eingriffe in VLANs oder Subnetze. Das bestehende Netzwerk bleibt unangetastet.
Least-Privilege-Richtlinien
Statt unübersichtlicher IP- und Firewall-Regeln entstehen Allow-Lists auf Basis von Labels wie Anwendung, Umgebung oder Standort. Erlaubt wird nur der notwendige Datenverkehr – alles andere wird blockiert.
Richtlinie folgt dem Workload
Verschiebt sich ein Workload oder skaliert eine Anwendung, wandert die Sicherheitsrichtlinie automatisch mit. So bleibt der Schutz auch in dynamischen Cloud- und Container-Umgebungen jederzeit konsistent.
Ringfencing kritischer Anwendungen
Besonders schützenswerte Anwendungen werden gezielt abgeschirmt und riskante Ports wie RDP oder SMB lassen sich organisationsweit schließen. Das reduziert die Angriffsfläche sofort – ein schneller, messbarer Sicherheitsgewinn.
Richtlinien testen vor der Durchsetzung
Neue Segmentierungsregeln laufen zunächst nur im Beobachtungsmodus: Der Effekt wird simuliert und überprüft, bevor sie scharfgeschaltet werden. So entstehen keine Ausfälle durch zu strenge Regeln.
Schwachstellen im Kontext
Bekannte Schwachstellen werden direkt auf die Kommunikationskarte gelegt. Sichtbar wird, welche verwundbaren Dienste tatsächlich erreichbar sind – und wo Segmentierung das Risiko am stärksten senkt.
Eindämmung im Angriffsfall
Im Ernstfall lassen sich betroffene Systeme oder ganze Bereiche mit wenigen Schritten isolieren. Die Ausbreitung wird sofort gestoppt, während die Aufklärung noch läuft.
Vorteile mit KAEMI auf einen Blick
Drastisch reduzierte Angriffsfläche im internen Netzwerk
Ransomware und laterale Bewegung werden wirksam eingedämmt
Volle Sichtbarkeit aller Kommunikationsbeziehungen
Einheitlicher Schutz für Rechenzentrum, Cloud und Endgeräte
Keine Umbauten an VLANs, Subnetzen oder Hardware nötig
Nachweisbare Compliance durch klar dokumentierte Richtlinien
Schnelle Quick Wins, etwa das Schließen riskanter Ports
Schrittweise Einführung im laufenden Betrieb – ohne Unterbrechung